drucken
MePro - Modellbasierte herstellerübergreifende Ablaufprogrammierung für die flexible Fertigungsautomatisierung
Die auf Steuerungsebene abgebildeten Produktionsabläufe werden dank steigender Gerätefunktionalität stetig komplexer. Für die Programmierung kommen dabei neben der IEC61131-3 zunehmend Hochsprachen, wie bspw. C, C++, Java oder C# an zum Einsatz.
Aus Sicht des Unternehmers ist aber vor allem die Fragestellung nach der Effizienz der programmierten Abläufe innerhalb des Fertigungssystems relevant. Ineffiziente Vorgänge, z.B. unnötige Standzeiten von Maschinen oder Robotern werden heute häufig erst während des operativen Betriebs deutlich.
Es ist gegenwärtig nicht möglich, während des laufenden Prozesses und nur unter Anwendung von Wissen über den Prozessablauf, steuerungsübergreifend optimierend auf ihn einzuwirken. Werden also Fehler im Prozessablauf entdeckt, dann müssen in der Regel der Prozess gestoppt, die Teilprozesse auf den unterschiedlichen Steuerungen angepasst und die Änderungen anschließend an die Steuerungsebene zurückgespeist werden.
Dies erfolgt unter Einsatz unterschiedlicher herstellerspezifischer Entwicklungsumgebungen wie sie in heutigen meist heterogenen Systemlandschaften häufig vorkommen, und erfordert geschultes Fachpersonal für alle eingesetzten Systeme. Technisches Detailwissen wird hier von dem Eingreifenden vorausgesetzt, Wissen über den Prozessablauf allein reicht für eine Anpassung nicht aus. All diese Faktoren haben zur Folge, dass Probleme, die im programmierten Prozess nach erfolgtem Engineering auftreten, zusätzlichen Arbeitsaufwand in Form von zeit- und kostenintensivem Re-Engineering verursachen.

Das Forschungsvorhaben BG09450 (MePro) der Forschungsvereinigung GFaI wird im Programm zur Förderung der "Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die "Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)" finanziert.
gefördert durch:
ein Projekt von: